LHOGO e.U. ist eine Fullserviceagentur mit Sitz in Klosterneuburg bei Wien, kommt aber immer dort zum Einsatz, wo ihre KundInnen und KooperationspartnerInnen tätig sind bzw. entdecken wir gemeinsam mit diesen auch immer wieder neue Locations.

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03. November

Terroranschlag in Wien:

Wie erkläre ich es meinem Kind?

Während wir Erwachsenen die Bilder und Geschehnisse von der Nacht des 2. Novembers verarbeiten müssen, wartet auf jene von uns, die Eltern sind eine noch größere Herausforderung. Wie erklären wir diese Tragödie in unserer Mitte unseren Kindern? Wie nehmen wir ihnen Angst und Sorge? PsychologInnen raten dazu: „Nicht in Ängste verfallen, sondern innere Ruhe finden - genau das gibt Kindern Sicherheit."

Nach dem Anschlag wurden im Internet Aufnahmen der Tat veröffentlicht. Viele Menschen haben mit ihren Handys gefilmt und Videos auf Whatsapp, Facebook oder Tiktok geteilt. Angeblich gingen bei der Polizei an die 20.000 Meldungen, Videos und Hinweise ein. Auch einige Medien haben die Videos auf ihren Websites gezeigt. Die Polizei hat darum gebeten, solche Aufnahmen nicht ins Internet zu stellen und an Kinder wurde der Appell gerichtet:

Wenn du solche Videos siehst, gib bitte deinen Eltern Bescheid und nutze die „Melden"-Funktion, die viele Apps anbieten. Wie das genau funktioniert, kannst du – gemeinsam mit deinen Eltern - auf der Website www.saferinternet.at nachlesen.

Seit dem Angriff an diesem Novemberabend vor dem Lockdown sind die Schreckensmeldungen über Terror so nah wie noch nie. Die Schulpflicht in Wien wurde von Innenminister Karl Nehammer für Dienstag aufgehoben. Viele Kinder wollen wissen, was geschehen ist. Denn ein Anschlag mitten in Wien geht auch an Kindern nicht spurlos vorbei. ExpertInnen stimmen überein, dass Eltern ihre Kinder nicht vor schlimmen Nachrichten bewahren können und dies auch nicht sollten.

„Das Thema muss aufgegriffen werden. Eine Tabuisierung des Themas ist ein Kardinalfehler. Bereits Kleinkinder merken deutlich, wenn Eltern von einer Sache betroffen sind. Die kindlichen Emotionen schwingen mit jenen der Eltern mit. Spätestens ab etwa 5 Jahren benötigt es auch eine kindgerechte Erklärung.“ sagt auch Hannes Kolar, Leiter des psychologischen Dienstes der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wien.

Seiner Meinung nach sollte ein aufklärendes Gespräch zwischen Eltern und Kindern so ablaufen:

  • - Grundinformation: Fakten kindgerecht erklären
  • - Sicherheit vermitteln: „Zuhause sind wir sicher!"
  • - Fragen beantworten: „Hast du noch Fragen?" Nicht mit Informationen überschütten, keine Videos, keine Details

Und ein ganz wesentlicher Tipp an die Eltern: Beruhigen Sie sich! „Bei den Kindern schwingen immer die Emotionen der Eltern mit. Je ruhiger und klarer kommuniziert wird, desto besser für die Kinder", sagt der Experte.

Auch der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) hat eine „Kinder-Schüler-Eltern Beratungshotline" gestartet, denn der jüngste Terroranschlag kommt in einer Zeit, in der die Kinder ohnehin schon mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. So würde seitens des ÖBVP seit dem Ende des ersten Lockdown eine deutliche Zunahme an Depressionen, Erschöpfungszuständen und Ängsten bei Kindern und Jugendlichen registriert. Wenn die Familien mit diesen Belastungen nicht mehr zurechtkommen, empfehlen ExpertInnen professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Mag. Barbara Haid MSc, Psychotherapeutin und Mitglied im ÖBVP-Präsidium fasst zusammen: „Es ist wichtig mit Kindern und Jugendlichen zu sprechen und dabei die richtigen Worte zu finden. Das heißt: Bei den Fakten bleiben ohne die Katastrophe auszurufen oder aber zu bagatellisieren. Eltern sollten offen darüber reden, dass es bei dem Anschlag Tote und Verletzte gegeben hat. Genauso wichtig ist es aber auf die Polizei und Rettung hinzuweisen, die für unsere Sicherheit sorgen. Auch die eigene Wohnung und die Schule können als sichere Orte vermittelt werden.“

Kinder-Schüler-Eltern Beratungshotline des ÖBVP
Telefonnummer: 0512/561734
Montag - Freitag von 14 - 16 Uhr

12. August

MINDERJÄHRIGE MEDIENTYPEN

Mädchen und Jungen zwischen 4und 13 Jahren mögen es klassisch. Sie schätzen Zeitschriften und nutzen mindestens mehrmals pro Woche das laufende Fernseh- und Radioprogramm. Das ist ein Ergebnis des KINDER MEDIEN MONITOR 2020 aufgrund einer Untersuchung mit 7,38 Mio. Kinder in Deutschland im Alter von vier bis 13 Jahren. Der KINDER MEDIEN MONITOR 2020 bietet außerdem Einblicke in das Kommunikationsverhalten und Markenbewusstsein der Kinder und beleuchtet die Medienakzeptanz der Eltern. Dabei grenzen sich 4 Gruppen klar voneinander ab: Die Multis (19 %) – multimedial und kommunikativ. Die Klassischen (45 %) – linear und haptisch. Die Zurückhaltenden (22 %) – reduziert in Medienkonsum und Kommunikation. Die Streamer (14 %) – Streaming und digital first.

„Kinder sind Medienprofis, denn Lesen, Hören, Sehen ist Bestandteil ihrer DNA. Dabei konsumieren sie das Medienangebot bevorzugt auf klassischen Wegen und nutzen mindestens mehrmals pro Woche das laufende Fernseh- und Radioprogramm und lesen am liebsten von Papier.“

Lesen hat einen hohen Stellenwert bei der Freizeitgestaltung der 4- bis 13-jährigen Mädchen und Buben. Immerhin 77 % lesen mindestens mehrmals pro Woche Bücher, Zeitschriften, Magazine, Comics, E-Books oder E-Magazine. 4,4 Millionen lesen mindestens eine der ausgewiesenen Zeitschriften, in Deutschland. Bei uns in Österreich sind es etwa 900.000 Kinder dieser Altersgruppe.
Print genießt auch bei den Eltern das größte Vertrauen. Sie sehen hier den höchsten Nutzen für ihre Kinder. Wobei Lernen, Motivieren und Aktivieren im Fokus stehen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Eltern mitlesen. Sprich die ausgewiesenen Zeitschriften ihrer Kids ebenfalls zur Hand nehmen und darin lesen bzw. sich informieren.
Dass Kinder durchaus markenbewusst sind, beweisen sie 60 % der 4- bis 13-Jährigen, denen die Marke bei Kleidung und Schuhen wichtig ist und die 45 %, die großen Wert auf die Marke des Smartphones legen. Viele Markenwünsche der Kinder werden von den Eltern erfüllt.

27. Juli

PÄDAGOGISCH DIDAKTISCHE UNTERLAGEN

Die Grundlagen der Didaktik werden betrachtet, um einen Überblick über den Stand der Forschung, im Bereich des Lernens zu erhalten. Auf Basis der Grundlagen wird später ein didaktisches Konzept erstellt, welches einen optimierten Lernerfolg bietet. Die Didaktik besteht aus zwei Teilbereichen, die gesondert betrachtet werden. Dies sind die Lerntheorie und die Pädagogik. Die Lerntheorie behandelt den psychologischen Part des Lernens und geht darauf ein, wie Lernende Wissen speichern. Die Pädagogik dagegen setzt sich mit den sozialen Zielen des Lernens auseinander. Beide Themengebiete sind wichtig für die Gestaltung von Lerninhalten, da sie benötigt werden, um zu zeigen, auf welche Art das Wissen präsentiert werden muss. Folgend werden die Grundlagen beider Bereiche aufgezeigt.

„Bildung realisiert sich unter dem Einfluss der modernen Medien zunehmend neu.“

Aufgrund der bei einem Schulprojekt übergebenen Materialien werden die Möglichkeiten, Maßnahmen und Werkzeuge gegeben spezielle Inhalte weiterführend jahrgangsübergreifend und eigenständig an den Schulen durchzuführen. Die Strategie und Vorgangsweise bei Projektabwicklung dient dazu, die Akteure in diesem Bereich besser zu vernetzen, Handlungslücken zu identifizieren und zielgerichtete Kooperationen verstärkt zu initiieren.
Der Wertewandel sowie die veränderten Berufs- und Arbeitsperspektiven verändert auch die lernrelevanten Einstellungen und Verhaltensweisen der Lernenden. Beobachtbar sind beispielsweise die Betonung der Individualität, das Bedürfnis nach intensiven sozialen Kontakten und gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichaltrigen sowie ein hohes Anspruchsniveau an den Unterhaltungswert von Unterricht, sein Aktivitätsanreiz und die Qualität der Präsentationen.
Außerdem kann die Zielgruppe durch eine Reihe von Merkmalen charakterisiert werden, von denen insbesondere hemmende Einflüsse auf den Lernprozess ausgehen, z.B.: kognitive Defizite, Störungen des Sozial- und Lernverhaltens, Reizüberflutung, Integrations- und Sprachprobleme bei Zuwanderern, u.a.

Gemeinsam mit einem ExpertInnen-Team konzipiert und entwickelt LHOGO pädagogisch didaktische Unterlagen mit vielfältigen Vorteile/Nutzen:
Unterstützung des Lehrplans (lehrplanorientiert, themenadäquat), Themenvertiefung und mehr Verständnis, lehrplanadäquat und dadurch sofort einsetzbar (Zeitersparnis), leicht verständlich, kindorientiert, optisch ansprechend, Möglichkeit des offenen Lernens und Lehrens, in den einzelnen Gegenständen oder als Projektarbeit (-woche) einsetzbar sowie altersübergreifend für die Schulstufen 2 bis 4. Dabei wird ein konkretes Thema auf maximal 40 Seiten pädagogisch didaktisch fächerübergreifend und inklusive Arbeitsmaterialien aufbereitet; mit Vorwort und wichtigen Links, für eine offene Unterrichtsgestaltung in den Gegenständen Musik, Sachunterricht, Zeichnen/Werken, Englisch, Deutsch und Mathematik sowie Feedbackbogen zur Evaluierung.

4. Juni

FORMEN & MITTEL DER KINDERWERBUNG

Kinderaugen sehen die Welt anders. Werbung wirkt direkter, positiver und wird weniger als solche wahrgenommen. Was wirkt, wirkt. Die Grundidee des klassischen Marketings ist, dass Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen so ausrichten, dass die Bedürfnisse der Kunden vollends befriedigt werden. Ein großer Teil des Marketings ist das Werben für die einzelnen Produkte. Zu den Aufgaben von Marketing zählt auch, Marktveränderungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Im Zuge dessen werden Kinder als neue Wirtschaftssubjekte erkannt und der Bereich des Kindermarketings zunehmend ausgebaut.

„Im Kindermarketing werden die Kinder als KonsumentInnen angesprochen. Die Aufmerksamkeit von Kindern erreicht man am einfachsten über Storytelling. Kinder lieben Geschichten.“

Wenn man es schafft beim Produktmarketing eine Geschichte zu erzählen, die den Nerv der Kinder triff, und gleichzeitig die Eltern von der Sinnhaftigkeit des Produkts zu überzeugt, hat man die perfekte Grundlage für einen Verkaufserfolg. Die durch die Werbung geweckten Bedürfnisse der Kinder werden dann von den Erziehungsberechtigten oder Personen, die über ein Einkommen verfügen, erfüllt. Zusätzlich dazu wächst der Markt für Kinder daher enorm, weil auch das finanzielle Potenzial der kleinen Kunden zunimmt. Die durchschnittliche Höhe des Taschengeldes und Sparguthabens wächst kontinuierlich. Kinder können also immer freier entscheiden, welches Produkt letztlich im Einkaufswagen landet.
Marketing für Kinder wird nicht mehr nur in der Spielzeugindustrie, sondern mittlerweile in vielfältigen Branchen angewendet. Besonders der Lebensmittelsektor setzt auf die Werbung für Kinder. Aber auch am Versicherungs-, Banken-, Dienstleistungs- und Mobilitätssektor hat man das Potenzial von Kindern längst erkannt.
Die gute Nachricht: Kindermarketing ist in Österreich erlaubt. Allerdings gibt es einige rechtlich formulierte Einschränkungen hinsichtlich der Werbepraktiken und -formen. Und neben der rechtlichen Grundlage müssen immer auch die moralischen Aspekte berücksichtigt werden. Denn Kinder sind keine geschäftsfähigen Partner. Sie können keine bewussten oder rationalen Konsumentscheidungen treffen. Für Kinder herrschen auf dem Markt keine fairen Bedingungen. Daher liegt es an uns, den Eltern und Werbeverantwortlichen Kinder weitgehend zu schützen und nur zu kommunizieren, was altersadäquat und pädagogisch wertvoll ist.

20. Mai

CARPE DIEM KURATORIN „KIND“

Ich bin Inhaberin der Kinder+Familienmarketingagentur LHOGO (www.lhogo.at), Mutter von 3 erwachsenen Töchtern und Betreiberin der Facebook-Seite „Kunterbuntes Kinderzimmer“, die ich am Tag 1 der Quarantäne, am 16. März 2020, ins Leben gerufen habe und wo ich seither täglich ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für Kinder und deren Eltern biete. Das kunterbunte Kinderzimmer füllt sich, inzwischen zählt die Gruppe, in der sich alleinerziehende Vierfachmamis genauso finden wie Väter, die ihre Kids nur jedes 2. Wochenende sehen oder Eltern, die neben Homeoffice und Homeschooling neue Inputs suchen, 1070 Mitglieder. Jeden Tag gibt es eine Spiel-, Bastel- oder Experimenteanleitung, spannende Infos, ein kinderleichtes Rezept, einen tollen Tipp und ein lustiges Rätsel.

„Die Ideen gehen mir nicht aus. Ganz im Gegenteil, es kommen ständig neue Ideen und Anreize dazu. Denn während der Schwerpunkt von ‚Kunterbuntes Kinderzimmer‘ beim Corona- Shutdown speziell bei Aktivitäten in den eigenen vier Wänden lag und ich bei den Spiel- und Bastelanleitungen darauf geachtet habe, dass Familien die benötigten Dinge und Utensilien im besten Fall daheim haben und Indoor spielen können, verlagert sich das Programm jetzt verstärkt nach draußen. Und da vor allem in den Wald und auf die Wiese.“

Wie kommt´s?
Ganz nach dem Motto ‚Im Wald vom Wald lernen‘ habe ich mich bereits im Vorjahr, lange vor Corona, dazu entschlossen, die Ausbildung zur Waldpädagogin zu machen. Berufsbegleitend pilgere ich wochenweise zur „Forstliche Ausbildungsstätte Traunkirchen“ in Oberösterreich, wo ich von 7 bis 22 Uhr im Wald oder im Lehrsaal des Waldcampus bin, um zu lernen, wie große und kleine Menschen ganzheitlich, also mit Hand, Herz und Hirn am Beispiel Wald zu einem verantwortungsbewussten und vernetzten Handeln angeleitet werden können. Das fängt bei der Verbesserung der Wald-Mensch-Beziehung und der Vermittlung von „Waldwissen“ an und hört beim Begreifen der ökologischen und ökonomischen Vernetzung des Waldes, dem spielerischen Zugang zum Wald und dem Verständnis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung noch lange nicht auf.
Die intensive Beschäftigung mit dem Thema Wald und die berufsbedingte, jahrzehntelange Betreuung des EULE-Umweltbildungsprogramms der Stadt Wien (www.eule-wien.at) haben bei mir zu einer ganz besonderen Sensibilisierung für Natur-, Tier- und Artenschutz beigetragen. Und das ist gut so.
Die Auswahl österreichischer Anbieter für Produkte am und rund ums Kind war daher für die angehende Waldpädagogin ein weiterer Schritt in die einzig richtige Richtung. Mehr denn je liegt das besondere Augenmerk nämlich auf nachhaltigen, zertifizierten Naturmaterialien, Herkunft, schadstofffreier, hochwertiger Produktion und schöner, aber auch funktionaler Handarbeit. Nur wenn wir wirklich bei den ganz Kleinen anfangen, können wir auch ein ganzheitliches Umdenken bewirken. Es braucht nicht viel, um ökologischer zu leben und damit der Natur etwas Gutes zu tun. Erst die Nähe zu regionalen Erzeugnissen erweckt auch ein Verständnis für die Umwelt und den eigenen Lebensraum.

16 April

Ich blogge, also bin ich

Wer meint schreiben zu können, hat schon einmal einen Vorteil: ein gesundes Selbstbewusstsein. Das ist einer der entscheidenden Faktoren für eine Bloggerkarriere. Dazu kommt die Intension, ob man einen Blog des Bloggen im Sinne des Sich-mitteilen wegen schreibt oder echte Absichten hegt, davon leben zu können. Weil sich insbesondere in Zeiten von Covid 19 und anderen Krisen zeigt, dass ein gemütlicher, tiefenentspannter Blog dem aufgeregten, schnelllebigen Instagram vorgezogen wird. Was also tun, um ein echter Blogger zu werden?

„Don´t be busy, be productive.“

  • Ein nicht zu unterschätzender Aspekt lautet: worüber will ich eigentlich schreiben und zwar so, dass sich auch andere Menschen dafür interessieren? Ein Plan muss her.
  • Nischenprodukte sind nicht nur im echten Leben auf der Überholspur. Auch in der Masse von Blogs wird man mit einem Nischenthema gesucht, gefunden und vor allem gelesen.
  • Lesen erweitert den Horizont. Wer liest, entwickelt sich weiter. Wenn geht möglichst viele, fremde Blogs. Fremde Blogs können als Vorbild oder Abschreckung dienen. Kommt ganz darauf an, wie sie geschrieben sind und vor allem von wem. Nicht jeder, der supergut aussieht, schreibt auch so. Und ich meine nicht die Handschrift.
  • Mindestens 4 Blogeinträge beim Start der Website erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leser/eine Leserin wiederkommt. Also nie mit 0 ins Blaue starten und hoffen, dass eine stylishe Website reicht.
  • Content makes you present! Inhalte sind die wichtigsten Erfolgskriterien eines guten Blogs.
  • Die 3 R Regeln des Blogens lauten: Regelmäßigkeit, Rituale, Realität. Also, regelmäßig schreiben, Rituale pflegen und bei der Realität bleiben.
  • Du hast etwas zu sagen, dann sage bzw. schreibe es. Mit deinen Worten, be unique.
10 März

Jugendmarketing, quo vadis?

Kinder- und Jugendmarketing bedeutet auch, die komplexe Welt von Kindern und Jugendlichen zu verstehen. Am besten mit hoher Empathie und emotionaler Motivation, um die junge Zielgruppe in ihren Lebensumfeldern zu unterstützen.

Produkte, Dienstleistungen und Kommunikation in der komplexen Welt der Kinder und Jugendlichen zu platzieren, stellt eine immer größere Herausforderung für das heutige Kinder- und Jugendmarketing und die Kommunikation dar. Es als Marke in das „Relevent Set" zu schaffen und sich im Lebensumfeld der jungen Zielgruppe zu etablieren, benötigt Verständnis und Einfühlungsvermögen. Zudem sind Empathie für Wünsche, Bedürfnisse und die psychologischen und physiologischen Entwicklungsprozesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nötig. Der persönliche Entwicklungsprozess in den einzelnen Lebensumfeldern wie Familie, Schule, Ausbildung, Peer Group und Freundeskreis, fordern die jungen Menschen den ganzen Tag in ihrer Aufmerksamkeit. Marken können sie dabei durch relevante Informationen, Mechaniken der Selbstreflexion, Instrumente des sich selbst Erfahrens, Unterhaltung oder soziale Kontakte und Auseinandersetzungen unterstützen. Die emotionale Motivation ist hierbei der Treiber, um sich mit der Marke und dessen Benefit kurz- und langfristig auseinander zu setzen und sich für sie zu entscheiden.

„Erfolgreiche Marken haben eines gemeinsam: Sie kümmern sich um die Insights und die Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen.“

Weil im Kindermarketing andere Bedürfnisse und Insights existieren als im Jugendmarketing. Die Intensität der jeweiligen Themen sowie die Themenbreite nimmt mit steigendem Alter zu und bekommt zum Teil eine andere Bedeutung. Was heute noch die Schule ist, ist morgen schon die Ausbildung. Was heute noch die Freunde auf der Straße sind, sind morgen schon die Kontakte in sozialen Netzwerken. Das „Sich- Ausprobieren" bedeutet mit 7 Jahren etwas anderes als mit 14 Jahren.

Das Wissen um die unterschiedlichsten Bedürfnisse mit ihren Insights sind die wichtigsten Parameter für erfolgreiches Kinder- und Jugendmarketing. Der richtige Umgang mit diesen Bedürfnissen im Kindermarketing und im Jugendmarketing unterstützt die junge Zielgruppe auch in ihrem Entwicklungsprozess. Nur mit Wissen über das „Wollen“ der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und Implementieren dieser Bedürfnisse in das Kinder- und Jugendmarketing gibt Marken langfristig eine Zukunft. Ganz nach dem Motto: Wahrnehmen – ernst nehmen – annehmen.

9 Februar

Ziemlich digitalstressig

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten 10 Jahren nachhaltig verändert. Mit der Digitalisierung wachsen die Anforderungen, in nahezu allen Branchen ist Multitasking gefragt. Die ständige Erreichbarkeit und ein hoher Lärmpegel in Großraumbüros führen langfristig zu Ineffizienz, verlangsamten Prozessen und im schlimmsten Falle zu Erkrankungen. Während vor 10 Jahren 10 % aller Krankschreibungen als Ursache ein psychisches Leiden hatten, waren es im vergangenen Jahr 16 %. Tendenz: weiter steigend. Der Arbeitspsychologe Dr. Jan Dettmers von der Medical School Hamburg untersuchte das Thema Auswirkungen permanenter Erreichbarkeit in der Freizeit und ist der Meinung:

„Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass man so nicht richtig abschalten kann, was wiederum essenziell für die Erholung ist.“

Der Neurologe Dr. Manfred Spitzer wird in seinem weltweit beachteten Buch „Digitale Demenz“ noch deutlicher und behauptet, dass die digitalen Medien dem Menschen seine geistige Arbeit abnähmen und dem Gedächtnis stark schaden würden.

Wenn der Druck im Job zu groß wird und Angestellte sich ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen fühlen, unter Angstzuständen leiden, nicht mehr schlafen können und weniger leistungsfähig sind, folgt zwangsläufig meist die Diagnose Burnout-Syndrom. Umfragen der Universität St. Gallen zufolge leiden 23% aller Beschäftigten darunter. 60 bis 80% aller Erkrankten äußern, dass die berufliche Situation maßgebend zu diesem Umstand beigetragen haben soll.

Dass Stress mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz die Arbeitskraft schwächt belegt auch eine Studie der Universität Augsburg, bei der insgesamt 2640 Arbeitnehmer befragt wurden. Die Wissenschaftler fragten die Arbeitnehmer zunächst, welche von 40 Technologien sie bei der Arbeit nutzen - angefangen vom Festnetztelefon übers Navi bis zu künstlicher Intelligenz. Anschließend wurden Stressempfinden, berufliche Belastung und Krankheitstage abgefragt. Demnach leidet mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer, die sich hohem digitalen Stress ausgesetzt sehen, unter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeiner Müdigkeit. „Nachweislich verringert übermäßiger digitaler Stress die berufliche Leistung, um zugleich mit einem starken Work-Life-Konflikt einherzugehen," heißt es darin. Hauptursache von Digitalstress ist laut der Augsburger Studie aber weniger die Technologie als solche als vielmehr mangelndes Wissen der Arbeitnehmer im Umgang damit. Einzelne Stressfaktoren sind demnach Komplexität und Unzuverlässigkeit der Technologie ebenso wie Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Weiters zeigte sich, dass Frauen digital gestresster sind als Männer und dass 25- bis 34-Jährige durch die neuen Technologien größere Belastung empfinden als ältere Kollegen.

17 Jänner

Die Selfie-Krankheit

2013 berichteten Medien über die Existenz der sogenannten Selfitis, der zufolge Psychologen im inflationären Aufnehmen und Posten von Selfies eine mentale Erkrankung sahen. Man verwies darauf, dass beim permanenten Posten von Selbstporträts in sozialen Netzwerken möglicherweise fachmännische Hilfe. „Obwohl sich diese Berichte zunächst als Ente erwiesen, können wir nun die Existenz der Erkrankung bestätigen und die erste Skala zu ihrer Messung präsentieren", erklärt Dr. Mark Griffiths vom psychologischen Institut der Universität Trent. Der Massstab, der von 1 bis 100 reicht, wurde mittels Fokusgruppen mit 200 Teilnehmern in Indien festgelegt, da der südasiatische Staat neben den meisten Facebook-Usern auch die höchste Anzahl an Todesfällen aufweist, die durch das Aufnehmen von Selfies an gefährlichen Plätzen verursacht werden. Beim Erstellen eines Selbstporträts sind zwischen Oktober 2011 und September 2019 weltweit 259 Menschen gestorben, 127 davon alleine in Indien. Übrigens wurden im selben Zeitraum „nur“ 50 Menschen durch Haie getötet.

„Die Anrainer der malerischen Rue Cremieux in Paris setzen sich gegen die Massen von Knipsern zur Wehr. Nicht mit Verbotsschildern, sondern indem sie die Fotos mit den absurdesten Selfie-Posen mit gehässigen Kommentaren versehen und auf Instagram veröffentlichen.“

Ebenso bedenklich ist für Humanforscher die ständige Suche nach dem idealen Selfie und Filter, die den Körper noch perfekter machen. Vor allem junge Menschen, die diesen Körperbildern im realen Leben nacheifern, entwickeln neue Krankheiten – wie die „Snapchat Dysmorphie“. Dabei handelt es sich um die Zuspitzung eines schon bekannten Krankheitsbildes, der Dysmorphophobie, bei der die Körperwahrnehmung gestört ist. Studien zeigen, dass und zwei Prozent der Gesamtbevölkerung von diesem psychischen Krankheitsbild betroffen sind und dass sich Patienten immer öfter in die Hände von plastischen Chirurgen begeben, um idealerweise so auszusehen wie Snapchat- oder Instagram-Bilder. Mit Hilfe von Filtern und Fotobearbeitungsprogrammen lassen sich diese Aufnahmen sehr einfach perfektionieren: Die Haut scheint glatter, die Figur schmäler, die Augen größer und die Lippen voller. „Bei der ‚Snapchat Dysmorphie‘ wollen die Menschen so aussehen, wie die gefilterten Versionen ihrer selbst“, warnt die Dermatologin Neelam Vashi von der Boston University School of Medicine. Ihren Patienten empfiehlt sie eine Psychotherapie, etwa verhaltenstherapeutische Maßnahmen, denn wer seine Instagram-Follower obsessiv mit Selfies versorgt, schadet seiner Psyche.

22 Dezember 2019

HOLLÄNDISCHES HANDLING

Holland gilt als EU-Vorzeigeland, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Die Erfolgsformel lautet 32-Stunden-Woche. Nirgendwo sonst in Europa arbeiten so viele Frauen (76%) und Männer (22%) in Teilzeit. In Österreich ist Teilzeitarbeit nach wie vor weiblich dominiert. In den Niederlanden hingegen stimmen sich Eltern im Rahmen einer 4-Tage Woche aufeinander ab wenn es um die Betreuung des gemeinsamen Nachwuchses geht. Diesem stehen im Quartal lediglich 200€ an Kindergeld zu.

„Bei Frauen fängt die innere Uhr ab 35 Jahren an zu ticken, besagt die Wissenschaft. In diesem Alter stehen viele jedoch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Hier beginnt leider oft die Problematik, dass nur mehr wenige Jahre bleiben, um den Kinderwunsch in die Realität umzusetzen.“

In den Niederlanden kehren Mütter wieder viel schneller in den Beruf zurück, da es keine gesetzliche Karenzzeit gibt. Der Kündigungsschutz endet nach 16 Wochen Mutterschutz. Danach besteht die Möglichkeit 26 Wochen Elternteilzeit zu beantragen. Indessen werden die lieben Kleinen von KleinkindpädagogInnen betreut, die in Holland weit mehr verdienen als bei uns. Und es gibt einen Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten seitens des Staates, der Kindergarten kann nach Belieben frei gewählt werden und die Öffnungszeiten sind flexibel. Was die Vereinbarkeit ebenfalls erleichtert ist die Tatsache, dass es in den Niederlanden seit 4 Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf Heimarbeit bei Krankheit der Kinder oder Pflege von Angehörigen gibt. Das Gesetz gilt für alle Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten. Arbeitgeber dürfen die Heimarbeit nur dann ablehnen, wenn zwingende betriebliche Gründe dagegensprechen. Wir finden das großartig!

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